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Personal/Hintergrund  

Schiedsrichterlehre unter neuer Leitung erfolgreich gestartet

Auftaktveranstaltung überzeugt nach Corona mit neuem Konzept

Das Lehrteam und die Teilnehmenden vom Tagungsgebäude - der Schule in Heroldsbach

Fortbildung in Heroldsbach

Aller Anfang ist schwer – diesen meistert das neue Lehrteam um Kerstin Glaser, Rita Lindner, Torsten Küneth und Johannes Kühhorn erfolgreich. Mit über 20 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 8. Oktober die erste Schiedsrichterfortbildung in Heroldsbach statt.

Vorstellung des neuen Konzepts

Zu Beginn wurde den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern – unter den Teilnehmern VSRO Joachim Car – das neue Lehrkonzept vorgestellt. Nach dem Motto „Alles in Einem“ sollen zukünftig Lehrbestandteile der Aus- und Fortbildung kombiniert werden. Damit sollen keinesfalls Elemente eingespart werden. Die Lehre wird so aufgestellt, dass sich Tagesseminare und Turnierworkshops gleichermaßen an interessierte Neulinge zur Ausbildung und Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zur Fortbildung richtet.

Die Schiedsrichterkonferenz bot neben einem Workshop zur Oberschiedsrichtertätigkeit im Plenum Wahlmodule in Kleingruppen. In zwei Runden konnte sich nach dem individuellen Bedarf zu Regeln und Regeländerungen, der Tätigkeit als Schlägertester oder zu den Aufgaben als Schiedsrichter am Tisch fortgebildet werden. Die Einheiten setzen Grundkenntnisse voraus und richten den Fokus auf die praxisrelevanten Punkte. Erfahrene Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter bringen diese Kenntnisse mit. Einsteigerinnen und Einsteiger erhalten vorab eine Onlineschulung. Der besonders praxisrelevante Fokus ergänzt die Theorieausbildung. Die tatsächliche Praxisausbildung am Tisch sieht das Lehrkonzept in separaten Workshops vor.

„Das neue Ausbildungsformat finde ich super. Insbesondere, dass man neben dem Regelteil noch einen weiteren Schwerpunkt nach eigenem Interesse wählen kann und ein intensiver Austausch in kleinen Gruppen möglich ist, hat mir sehr gut gefallen. Auch die Verlegung auf ein Wochenende, statt unter der Woche eine Abendveranstaltung zu machen, ist für mich eine klare Verbesserung.“ (Franziska Flack, Bezirksschiedsrichterin)

Präsenztreffen nach Corona-Pause

Vorteil der Kombination von Aus- und Fortbildung ist, dass frühzeitig ein Erfahrungsaustausch möglich ist. Schon in der Ausbildung können Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen geknüpft werden.

„Teil der Ausbildung ist ein Mentorenprogramm. Erfahrene Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter begleiten und unterstützen Einsteigerinnen und Einsteiger zu Beginn der Schiedsrichterkarriere. Frühe Kontakte sollen im Einsatz unterstützen und motivieren.“ (Johannes Kühhorn, VFW Leitung Schiedsrichterausbildung)

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause und vollständigem Wechsel auf digitale Lehre war es für viele Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter die erste Möglichkeit, viele Kolleginnen und Kollegen wieder zu treffen. Richard Gügel organisierte in Heroldsbach dafür perfekte Lehrbedingungen.

„Nach der langen Pandemiezeit war es toll, die Schiedsrichterkollegen mal wieder zum persönlichen Erfahrungsaustausch zu treffen.“ (Franziska Flack, Bezirksschiedsrichterin)

Dennoch bleiben digitale Elemente wesentlicher Bestandteil der Aus- und Fortbildung. Einsteigerinnen und Einsteiger können in einem Onlinekurs die Grundlagen erlernen. Erfahrene Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter werden in Workshops fortgebildet werden. All das soll innerhalb der nächsten Zeit ehrenamtlich aufgebaut werden und die Qualität der bayerischen Schiedsrichterausbildung auf hohem Niveau erhalten.

"Wo finde ich das nochmal...?" Alle Teilnehmenden waren mit voller Konzentration dabei.

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