Am vergangenen Wochenende war Riedstadt-Crumstadt in Hessen Austragungsort der Deutschen Seniorenmeisterschaften im Para-Tischtennis für die Wettkampfklassen (WK) 6 bis 10 sowie AB. Bayern war mit fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertreten und konnte eine positive Bilanz ziehen.
In der WK 6 feierte Fritsch, Conny Frank von der TG Landshut sein Debüt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. In der Gruppe A belegte er den dritten Platz und verpasste damit den Einzug in die K.-o.-Runde.
Deutlich erfolgreicher verlief das Turnier für Tobias Popp (RSV Bayreuth). In der WK 6 erreichte er als Zweiter der Gruppe B und kämpfte sich bis ins Finale vor. Dort musste er sich dem sicher agierenden Soyal Ibrahim (SV Salamander Kornwestheim) mit 1:3 geschlagen geben. Damit gewann Popp die Silbermedaille.
Für den ersten bayerischen Titel sorgte Mario Krug (RSV Bayreuth) in der WK 7. Mit seinem effektvollen Spiel erreichte er das Finale. Dort setzte er sich mit 3:1 gegen Jens Schinol (SV Seehausen/Börde) durch. Ausschlaggebend war unter anderem sein gut platzierter zweiter Ball nach dem Topspin. Krug sicherte sich damit die Goldmedaille.
In der WK 9 erreichte der ehemalige Nationalspieler Peter Fenn (BSV München) ebenfalls die K.-o.-Runde. Im Viertelfinale traf er auf seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Thomas Altrogge (SV Seehausen/Börde). Fenn musste sich seinem erfahrenen Gegner mit 1:3 geschlagen geben.
Für eine besondere Überraschung sorgte Regina Höger (RSV Bayreuth) in der Damenkonkurrenz der WK 7–8. Mit sicherem Spiel und gut platzierten Endschlägen setzte sie sich durch und gewann die Goldmedaille.
Auch in den Doppel- und Mixed-Wettbewerben konnten die bayerischen Teilnehmer überzeugen. Im Doppel der WK 9 sicherte sich das Duo Mario Krug/Peter Fenn die Goldmedaille. Bei den Damen der WK 10–AB erreichten Regina Höger und Dana Dittrich die Silbermedaille.
Im Mixed der WK 8–9 holte Regina Höger gemeinsam mit Jürgen Simon ebenfalls die Goldmedaille.
Mit einer insgesamt sehr erfolgreichen Bilanz kehrten die bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hessen zurück. Neben den sportlichen Erfolgen lobten sie insbesondere die gute Organisation und die positive Atmosphäre der Meisterschaften.
