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Margit Mörtl ist nun Ehrenschiedsrichterin der Bayerischen Schiedsrichtervereinigung

Beim Verbandstag 2022 in Bad Windsheim verabschiedete sich Margit Mörtl von der Schiedsrichterei

Nach 24-jährigem großartigem Engagement im Fachbereich Schiedsrichter wurde Margit Mörtl (Hof) in Bad Windsheim vom Verbandsschiedsrichterobmann Joachim Car zur Ehrenschiedsrichterin der Bayerischen Schiedsrichtervereinigung ernannt und damit in den wohl verdienten Schiedsrichter-Ruhestand verabschiedet.

Nach 24-jährigem großartigem Engagement im Fachbereich Schiedsrichter wurde Margit Mörtl (Hof) in Bad Windsheim im Rahmen der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des Verbandstages 2022 vom Verbandsschiedsrichterobmann Joachim Car in den Schiedsrichter-Ruhestand verabschiedet.

Margit Mörtl erwarb am 8.2.1998 die Bezirksschiedsrichterlizenz. Die damaligen Ausbilder in Rugendorf waren Werner Hamper und Joachim Car.

Mit der Übernahme der Funktion Bezirksschiedsrichterobfrau im Bezirk Oberfranken im Jahre 2000 in Nachfolge von Anton Kugler und der Fortbildung zur Verbandsschiedsrichterin 2001 übernahm sie schnell mehr Verantwortung im Fachbereich. Da fiel es ihr nicht schwer auch ihren Ehemann Horst zu überzeugen, ihr neues Hobby mit ihr zu teilen.

Fortan waren beide viele Jahre ein eingespieltes und vorzüglich harmonisierendes Team bei vielen Turnieren in Bayern und im überregionalen Bereich.

Beide erwarben dann auch gemeinsam 2006 die NSR-Lizenz. Dazu gibt es eine schöne Anekdote. Der Lehrgang in Kleinwallstadt und Hobbach sollte eigentlich ein reiner Frauen-Lehrgang werden. Da sich nur sehr wenige Frauen einfanden, hat der Lehrgangsleiter Michael Zwipp kurz entschlossen Horst Mörtl, der seine Frau nach Hobbach begleitete, als Lehrgangsteilnehmer integriert.

Auch nach dem viel zu frühen Tod ihres Ehemanns Horst führte Margit Mörtl mit weit überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft und großem Engagement ihr Ehrenamt weiter. Bis zur Verbandsreform 2018 als Bezirksschiedsrichterobfrau von Oberfranken und der Oberpfalz in Personalunion und danach als Verbandsschiedsrichtereinsatzleiterin für dem Einsatzbereich Nordost, der sich aus dem alten Bezirk Oberfranken sowie den neuen Bezirken Mittelfranken-Nord und Oberpfalz-Nord zusammensetzte.

Für Margit war auch stets der zwischenmenschliche Kontakt und das gemeinschaftliche Miteinander, auch über die eigentliche Schiedsrichteraufgabe hinaus, besonders wichtig. Die Betreuung und Fürsorge für ihre Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen bestimmte ihr Handeln und war ihre Motivation.

Der Fachbereich Schiedsrichter bedankt sich bei Margit für ihr außergewöhnliches und weit überdurchschnittliches Engagement für den Tischtennissport in Bayern und darüber hinaus und wünscht ihr für das Leben danach Gesundheit, Glück und Lebensfreude.

Joachim Car, VSRO im BTTV

 

 

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