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PingPongParkinson sucht Partner-Vereine in Bayern

Tischtennis hilft Parkinson-Erkrankten / Initiative für den Breitensportsektor in den Vereinen

Bewegendes Video: Maik Gühmanns Weg zur Parkinson-WM

Mehr als 200.000 Menschen in Deutschland sind von Parkinson betroffen, der unheilbaren Krankheit, bei der Nervenzellen degenerieren und bei den Patienten unter anderem die Beweglichkeit stark beeinträchtigt. Der Verein PingPongParkinson e.V. (PPP) unterstützt Betroffene mithilfe von Tischtennis-Angeboten. Für Vereine wiederum ist PPP eine Möglichkeit, neue Mitglieder zu gewinnen.

Für die Parkinson-Erkrankten kann Tischtennis zu einer Symptom-Verbesserung beitragen und vor allem die Menschen von Zuhause, raus aus der Isolation, hinein in die Sporthallen bringen. "Regelmäßiger Sport tut bei dieser Krankheit sehr gut. Wir sind uns sogar sicher, dass diese sich durch das Spielen von Tischtennis verlangsamen lässt. Deshalb suchen wir weitere Stützpunkte in Deutschland, die uns in diesem Bestreben, noch mehr solche Trainingsmöglichkeiten für diese Zielgruppe vor Ort einzurichten und auch mal andere Wege als die des Leistungssports zu gehen, unterstützen", sagt Thorsten Boomhuis von PingPongParkinson.

Inzwischen gibt es in Deutschland über 200 PPP-Gruppen. In Bayern ist die Landkarte - auch auf der PPP-Webseite einzusehen - mit sechs Standorten noch relativ weiß. Daher sucht PPP gezielt in Bayern nach Vereinen, die ein Angebot für diese Zielgruppe, aber auch gemischt in einer Freizeizgruppe, auf die Beine stellen wollen. Je mehr, desto besser, denn für Parkinson-Erkrankte sind Stützpunkte in der Nähe besonders wichtig. "Für die Vereine ergeben sich aus meiner Sicht nur Vorteile, weil man neue aktive und engagierte Mitglieder gewinnt. Es ist auch eine Chance, die sich auftut", betont Boomhuis in einem myTischtennis-Interview

Besondere Voraussetzungen für Vereine seien nicht notwendig. Boomhuis: "Es muss natürlich die Bereitschaft vorhanden sein, jemanden aufzunehmen, der vielleicht noch nicht super Tischtennis spielen kann, und sich ein bisschen zu kümmern, solange dieser noch alleine ist. Aber das bleibt meist nicht lange so, ist meine Erfahrung. Ich hoffe, dass sich künftig noch mehr Parkinsonpatienten melden, die bereits in einem Verein Tischtennis spielen, die Strukturen in ihrem Club kennen und vielleicht leichter etwas ermöglichen können."

Sollte Ihr Verein an einer Kooperation interessiert sein, Udo Winkler ist der PPP-Ansprechpartner für Bayern: bayern@pingpongparkinson.de

Kooperation: Weitere Informationen für Vereine

Weitere Informationen gibt es auf der PingPongParkinson-Webseite

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